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Mhairi McFarlane: You had me at hello

(lme) Es gibt diese Zeiten, da kommt man in das Lesen nicht hinein. Man hat ein oder zwei Monate nur wenig gelesen und es fällt schwer, wieder ein Buch zu finden, das man einfach nur verschlingen kann. Bei dem man vielleicht erst mal nicht viel nachdenken muss und wo es erst um das Lesen geht und weniger um literaturwissenschaftliche und künstlerische Aspekte. So erging es mir. In den Monaten November und Dezember kam ich nur zu wenigen Büchern.

Da habe ich mir ein  Buch ausgesucht, das von der Beschreibung versprach einfach zu lesen zu sein. „You had me at hello“ ist typische Chick-Lit, es geht um alte Liebe und Blauäugigkeit, es geht darum mit seinem Seelenverwandten zusammen zu kommen und es geht um allerhand Techtelmechtel, so dass hier wahrscheinlich jeder einen Charakter findet, mit dem er sich auf die ein oder andere Weise identifizieren kann. Der Roman von McFarlane ist dabei leider allzu berechenbar. Held und Heldin finden auf den letzten fünf Seiten endlich zueinander, dann muss alles natürlich schnell gehen, damit wir als Leser das Buch zufrieden gestellt weglegen können. So endet das Werk leider ziemlich plump mit der Ansage, dass sie sich jetzt ins Bett begeben werden.

Immerhin konnte ich über die Kultur der Engländer noch einiges lernen. Auch die Sprache des Buches wird sicher im Alltag anwendbar sein.

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