Alice Munro: Too Much Happiness (lme)

Januar 2014, Nummer 51 im Buchclub

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Erscheinungsdatum: 2009

Genre: Short Stories

Sprache: Englisch

Format: Hardcover

1. Warum dieses Buch?

Als Alice Munro im vergangenen Jahr der Literaturnobelpreis verliehen wurde, hielt ich dies für eine wichtige und gute Entscheidung zu Gunsten der Literatur. Endlich wurde da eine ausgezeichnet, die für ein breites Publikum lesbar ist. Die Kurzgeschichten, die ich von ihr kannte, versprühten Emotionen und waren literarisch ansprechend, dennoch nicht zu anspruchsvoll.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich erhoffte mir hier ein paar nette Kurzgeschichten zu lesen, die mir wie immer mehr Einblicke in (potentielle) Emotionen und Handlungen anderer Menschen geben würden.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

In „Too Much Happiness“ versammelt Munro zehn Kurzgeschichten, die alle gemeinsam haben, dass sie den Leser völlig aus der Bahn werfen, da seine Erwartungen nicht erfüllt und sein Glaube an das Gute im Menschen oft zerstört wird. Den Titel erhielt das Buch durch die letzte Kurzgeschichte, in der Munro einen Einblick in das Leben Sophia Kovalevky’s gibt. Gerade diese Story hat mich kaum angesprochen.

4. Was hältst Du vom Plot?

Die einzelnen Short Stories sind alle sehr lesenswert. Immer wieder erfindet Munro neue Szenarien, die den Leser auch an seine eigenen Grenzen bringen.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Die letzte Story, und damit das Ende des Buchs, hat mir leider nicht gefallen.

7. Zentrale Themen?

Das Selbst und die anderen.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Passend für Short Stories werden bei den einzelnen Charakteren nur einige Charakterzüge näher beschrieben, alles andere bleibt dem Interpretationsspielraum des Lesers überlassen.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Dies ist die wirkliche Meisterschaft Munros. Auf 20 bis 50 Seiten schafft sie es, den Leser vollkommen in die Welt hineinzuziehen, die sie (be-)schreibt. Gerade das macht die Geschichten dann noch einmal lesenswerter.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Sprache und Stil sind einfach zu lesen und trotzdem keineswegs banal.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

Lieber erst noch einmal nachdenken, bevor man einen Elektriker ins Haus lässt und ähnliches.

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

 

13. Wie ließ sich das Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Das Buch ließ sich sehr gut lesen, auch wenn ich anderen Lesern raten würde, es nicht auf einmal ganz durchzulesen. Das ist nämlich das große Manko der Stories – sie sind alle sehr ähnlich. So weiß man nach der zweiten oder dritten schon, wie die nächste ausgehen wird.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

Das weiß ich schon gar nicht mehr, ich habe es schon etwas länger besessen.

15. Stärken des Buches?

Die Welten, die Munro hier erschreibt.

16. Schwächen des Buches?

Die Geschichten sind sich alle sehr ähnlich.

17. Besonderheit des Buches?

 

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

 

Dieses Buch kann man gut weiterempfehlen und auch sehr gut verschenken, denke ich.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein, aber ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Munro lesen und kann nicht ausschließen, dass dann eines dabei ist, das zu einem neuen Lieblingsbuch wird.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Nein.

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