Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (lme)

Februar 2014, Nummer 52 im Buchclub

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Erscheinungsdatum: 2013

Genre: Roman

Sprache: Deutsch

Format: Taschenbuch

1. Warum dieses Buch?

Als Bestseller lag es auf den Verkaufstischen aus, die kühle Ironie lud ein und die verschiedenen Kulturen und Traditionen, die das Buch auf seinem Buchrücken anpreist klangen interessant.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich erwartete, die spannende Geschichte einer jungen Dame zu lesen und mit ihr Kulturen und Länder zu erforschen.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

Mascha ist auf der Suche, nach sich, nach Liebe und nach einer Heimat. Sie klammert sich an Momente, an Orte und an Menschen, die ihr alle durch die Finger zu gleiten scheinen. Das Buch ist surreal, immer weiter fiebert Mascha so wie ihr Freund Elias und lässt den Leser am Ende heillos im Stich und auf sich allein gestellt auf einem Schlachtfeld zurück.

4. Was hältst Du vom Plot?

Die Story, die Grjasnowa uns hier erzählt ist völlig verworren und hat mich überhaupt nicht mitgenommen. Ich war ehrlich gesagt froh, als das Buch endlich zu Ende war.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

In Medias Res: Menschen urinieren in Maschas Hauseingang und viel besser wird es leider auch nicht.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Nein. Wie schon angedeutet bleibt der Leser einfach zurück.

7. Zentrale Themen?

Suche, Liebe, Freundschaft, Identität, Judentum?

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Überhaupt nicht gut. Alle miteinander blieben mir so fern, dass ich mit keinem einzigen Mitleid haben konnte.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Grjasnowa beschreibt eine Welt, die so vielleicht ist, zu der die Sprache, die sie wählt aber keineswegs passt. Zum Beispiel gleich auf der ersten Seite: „Jeden Morgen, gegen fünf, luden die Väter, Brüder, Cousins unter unseren Fenstern ihre Kleintransporter aus, knallten mit den Türen, bauten ihre Stände auf, tranken Tee, kochten Maiskolben und warteten, dass die Straße sich füllte und sie mit ihrem automatisierten Singsang ihr Obst anpreisen konnten.“ Hier fehlt es doch vollkommen an empathischer Sprache. Grjasnowa beschreibt in langen Sätzen, mit Wörtern, die hier wohl kaum in den Zusammenhang passen, was da unter ihrem Fenster vor sich geht – „Kleintransporter“, das ist ein Wort, das hier ganz falsch klingt. Und so geht es über den gesamten Kurzroman weiter.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Die Sprache ist gut, aber sie passt nicht zu dieser Story.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

Da konnte ich nichts finden

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

 

13. Wie ließ sich das Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Schnelles Lesen musste hier sein!

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

9,90 €. Das war es nicht wert.

15. Stärken des Buches?

 

16. Schwächen des Buches?

Sprache und Story passen nicht zusammen.

17. Besonderheit des Buches?

 

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

Ich werde es nicht weiterempfehlen. 

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Nein.

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