adriana altaras: titos brille

Titos Brille(lme) Mit „titos brille“ legt die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras ihre (jüdischen) Memoiren vor. Sie beschreibt die Lebensgeschichte ihrer Familie, die durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs über die ganze Welt verstreut wurde. Ihre Eltern landeten in Jugoslawien, wo sie Anhänger des Regimes wurden, bis sie sich gegen ebendieses wandten und nach Deutschland emigrierten. Adriana wuchs zunächst bei ihrer Tante in Italien auf, später kam auch sie nach Deutschland, nach Gießen. Heute lebt sie mit ihren zwei Söhnen und ihrem katholischen Mann in Berlin.

Das Buch hat  viele lustige Anekdoten über die einzelnen Familienmitglieder. Die Einblicke, die wir in das moderne jüdische Leben erhalten, sind wichtig und höchst interessant. Leider wird jedoch auch so viel Unwichtiges und Banales in diesem Buch abgearbeitet, dass ich es kaum weiterempfehlen möchte. Die Lebensgeschichte Adriana Altaras selbst scheint vollkommen unpassend in dem größeren Zusammenhang. Es wäre besser gewesen, sie hätte sich da etwas zurückgenommen und nur die echten Charaktere ihrer Familie geschildert.

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