Francesca Segal: Die Arglosen

(as) In ihrem 2012 erschienenen und hochgelobten Roman, nimmt Francesca Segal ein klassisches Thema auf: Die Einengung der Individuen durch die gesellschaftlichen Konventionen. Dieses Mal  dreht sich die Geschichte um die reiche jüdische Gesellschaft in London. Durch seine Verlobung mit Rachel passt sich Adam genau an das perfekte von ihm erwartete Verhalten an. Bis die Begegnung mit Rachels mysteriöser Cousine Ellie Zweifel in ihm aufkommen lässt. Letztendlich gewinnt jedoch das Kollektiv und hält seine Schafe schön zusammen.

Vor Einstige des Buches zitiert Segal „Zeit der Unschuld“ von Edith Wharton. Eigentlich braucht man auch nicht weiterlesen, sondern kann gleich zum Original greifen. Denn leider bringt Segal nichts Neues zum Thema außer einem Einblick in die jüdische Gesellschaft. Über die kann man allerdings auch in vielen anderen Büchern etwas erfahren. So lässt sich dieser Roman locker lesen, aber mehr auch nicht.

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