Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer (lme)

August/2013, Nummer 47 im Buchclub

Erscheinungsdatum: 2002

Genre: Roman

Sprache: Deutsch

Format: Taschenbuch

1. Warum dieses Buch?

Schon seit einigen Jahren liegt dieses Buch auf meinem Stapel der zu lesenden Bücher. Als es diesen Monat vorgeschlagen wurde, habe ich es auch als Chance gesehen, einmal einen Blick in meine Bücherkisten im Keller zu werfen. Ich freue mich schon, wenn der Platz es wieder zulässt, dass ich sie in meinem Heim unterbringen kann. 

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich habe von diesem Buch erwartet, dass es mich einfängt. Seit ich es damals kaufte, ist Zsuzsa Bank zu einer bedeutenden Schriftstellerin Deutschlands geworden. An ihr Debüt hatte ich deshalb hohe Erwartungen.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

In diesem Roman geht es um die Geschichte der Kinder Isti und Kata, die im Ungarn der 80er Jahre aufwachsen. Nachdem ihre Mutter nach Deutschland geflüchtet ist, versucht ihr Vater Kalman die Rolle des Alleinerziehenden zu übernehmen. Wir erleben mit, wie der tief gekränkte Mann einen Platz in der Welt sucht und wie die beiden Jugendlichen sich ihre Welt auf sich selbst gestellt erbauen.

4. Was hälst Du vom Plot?

Der Plot des Romans ist mitreißend erzählt. Eine Familiengeschichte, die die einzelnen Mitglieder dieser großen „Familie“ nacheinander beobachtet und Teile ihrer persönlichen Geschichte erzählt.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Bank erschafft einen Rahmen für ihre Geschichte, der in der heutigen Zeit spielt und in dem sich die Ich-Erzählerin Kata an ihre Mutter und an die Zeit ohne sie zurückerinnert. 

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Das Ende ist einnehmend, doch irgendwo auch vorhersehbar. Das Buch wird gerade wegen seines Endes im Gedächtnis bleiben.

7. Zentrale Themen?

Familie, Geschwisterliebe, Ungarn, Suche nach dem Ich

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Bank fächert die Charaktere ihrer Hauptfiguren nicht bis zur Unkenntlichkeit auf, sie lässt dem Geheimnisvollen und Unbekannten genau so viel Raum, wie es nötig ist, damit wir die Personen kennenlernen können, trotzdem aber noch weit genug entfernt bleiben, um die Handlung stets nur von außen zu beobachten.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Sehr gut.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Die Sprache hat mir gut gefallen. Typisch für Bank sind Aneinanderreihungen, zum Beispiel: „Er sagte, er höre den Himmel, ganz gleich, wie nah oder weit, ob bewölkt oder wolkenlos, er höre die Trauben, die roten besser als die grünen, und er höre den Staub, der über den Boden weht, wenn sich eine Tür öffne, diese dicken weißen Flocken, die höre er.“

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

„Am Abend vor der Abreise verabschiedeten wir uns vom Wasser. Mein Vater hatte versprochen, mit uns hinauszuschwimmen, ein letztes Mal, und es war eines der wenigen Versprechen, die er gab und hielt, vielleicht, weil er sehen konnte, wie es Isti schmerzte, wie er sich unter Schmerzen zu winden schien, seit wir wußten, wir fahren, vielleicht, weil es jeder sehen konnte, selbst Zoltan, der fragte, was ist mit diesem Jungen.“ (S. 223)

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

Ein guter Familienroman, den man mit anderen Familienromanen vergleichen kann. Meiner Meinung nach unterscheidet sich Banks Stil hier nur wenig von dem anderer Autoren von Familienromanen.

13. Wie ließ sich das Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Es ließ sich sehr gut lesen. 

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

Ich werde es definitiv behalten, weiß aber nicht mehr, wieviel es gekostet hat, da ich es antiquarisch kaufte. 

15. Stärken des Buches?

Der Plot. 

16. Schwächen des Buches?

Der Gedanke, dass ich es so ähnlich schon gelesen habe.

17. Besonderheit des Buches?

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

Dieses Buch kann man getrost jedem weiterempfehlen. 

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Nein.

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