Charlotte Perkins Gilman: The Yellow Wallpaper

(lme) Diese bereits 1892 erschiene Kurzgeschichte der amerikanischen Autorin Charlotte Perkins Gilman ist wegen ihrer Kritik am Umgang mit Frauen und mit psychischen Leiden sehr lesenswert. Hier wird in 6000 Wörtern die Wandlung der Ich-Erzählerin beschrieben – von einer Dame, der das Schreiben von ihrem Mann wegen ihrer psychischen Erschöpfung nach der Geburt eines Kindes verboten wurde, bis hin zu einer Frau, die an einer Psychose leidet.

Diese Psychose entwickelt sich aus der unentwegten Betrachtung der gelben Tapete. Welch kafkaeske Situation! Aber auch wir fühlen uns nun von Damen beobachtet, die in Stoffen und Wandbehängen hausen.

Das Fazit ist: Diese Kurzgeschichte ist einfach zu lesen, geht unter die Haut und ist überaus empfehlenswert.

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