Wolfgang Koeppen: Muß man München nicht lieben?

(lme) „München riecht nach Bier. Die weltberühmten Brauereien atmen, der Dampf der Maische brodelt Tag und Nacht aus den Gärhäusern, steigt in die Luft, senkt sich schwer in die Straßen.“

In der kurzen Anthologie „Muß man München nicht lieben“, sind verschiedene Passagen aus Koeppens Werken, sowie seine Rede zum Erhalt des Kulturellen Ehrenpreises der Stadt München versammelt. Koeppen, ein feiner Beobachter der Münchner Lebensart und der landeshauptstädtlichen Bewohner, beschreibt mit Liebe zum Details Stätten wir Bahnhof und Stadtmuseum, wie Kaufinger Straße und Isarauen.

Der letzte Eintrag gibt Auskunft darüber, warum Koeppen gerne hier ist. „Mit den Jahren ist München weltstädtisch geworden, gerade ein bißchen.“ Ein Büchlein, das auf literarischer Ebene Lust auf mehr Koeppen macht und auf thematischer Ebene all jenen zu empfehlen ist, die schon in München „dahoam“ sind oder es werden wollen.

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Eine Antwort zu “Wolfgang Koeppen: Muß man München nicht lieben?

  1. Ich habe mich gefreut auf einem Blog mal auch etwas über Wolfgang Koeppen gelesen, den ich sehr schätze. Seine Bücher sind mir in der Schule begegnet und haben mich auch durch mein Studium verfolgt. Ich lese seine Texte sehr gerne und dein Beitrag hat mir in Erinnerung gerufen, dass ich bald gerne mal wieder ein Buch von ihm in die Hand nehmen würde. :-)

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