Kapitelweise 3. Vincent I und II

(lme) Joey Goebel findet den passenden Einstieg in seine Geschichte um Vincent. Zum einen schafft er es Spannung zu kreieren, indem er seinen Kapiteln Frauennamen gibt – sonst nichts. Den Roman mit einem Brief, daher mit einer persönlichen Anrede, beginnen zu lassen hilft zusätzlich, sich in den Strom der Handlung fallen lassen zu können.

Im ersten Brief, den der Leser vorgestellt bekommt, wendet sich der Manager Harlan Eiffler an seinen Schützling Vincent Spinetti und sagt ihm eine schmerzende und traurige Zukunft voraus. Die schrecklichen Erfahrungen, die er in seinem Leben sammeln würde, wären allerdings Vorraussetzung für sein kreatives Schaffen und wären dadurch in der Lage großen Einfluss auf die Kultur- und Medienlandschaft zu nehmen.

Zustimmen muss dem Projekt, das aus Vincent einen Drehbuchautor und Songtexter machen soll, seine Mutter Veronica. Als sie erfährt, dass es sich zum einen um ein lukratives Angebot handelt und dass Vincent versorgt sein würde (mit ihren Kindern kann sie sowieso nicht viel anfangen), unterschreibt sie den Vertrag, der über die Zukunft ihres Zöglings entscheiden wird.

Goebels Stil mag nicht von literarischer Höchstqualität sein, dennoch schafft er es von Anfang an, den Leser mitzunehmen auf die Reise, in der wir Vincent durch sein Leben folgen werden. Wir wollen wissen, welche furchtbaren Erfahrungen dem Jungen bevorstehen und wir wollen wissen, ob Eiffler sie ihm – trotz Gewissensbissen – zufügen können wird.

Wie bewertet ihr den Einstieg in die Geschichte, welche Erwartungen hat er in euch geschürt?

Bis zum Freitag (28.9) wollen wir gemeinsam das Kapitel III (Wynona) lesen.

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