Lizzie Doron: Der Anfang von etwas Schönem

(lme) Der Anfang von etwas Schönem? Bei der Wahl des Titels kann es sich nur um Ironie handeln. An diesem Roman ist nichts schön. Die Helden werden auf Reisen zu ihrem Selbst und zu ihren Wurzeln geschickt, aus denen sie nichts als Trümmer mit zurück bringen.

Aus der Perspektive dreier Juden wird das heutige Leben in Israel und der Umgang der nächsten Generation mit der Shoah beschrieben. Traurig und trist bestellen die Protagonisten ihr Leben, bringen es zu nichts, können sich aber auch nicht losmachen von der Geschichte, die sie mit sich tragen.

Im Gegensatz zu „Wir haben noch das ganze Leben“ hinterlässt dieser Roman im Leser eine große Leere. Eine Lehre lässt sich nicht ziehen. Empfehlen kann ich ihn nicht.

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