Krachts Imperium: Kapitel 3 und 4

(lme) Krachts Sprache beeindruckt auch in diesen beiden Kapiteln. Er zieht uns weiter hinein in die Lebensgeschichte es August Engelhardt und erklärt im 3. Kapitel, wie und wo der Protagonist seine Kokovoren-Kolonie gründet. Im 4. Kapitel geht es dann um einen Rückblick auf das bisherige Leben der Hauptfigur und wie er zu seinem Wunsch kam, auszuwandern.

Eng verknüpft Kracht hier die Welt Engelhardts mit den äußeren Geschehen, die er jedoch nicht direkt benennt, sondern lediglich anstößt und durch Anspielungen auf sie hinweist.

Bis jetzt lässt sich meiner Meinung nach von einer eventuellen nationalsozialistischen Denkweise des Autors nichts erkennen. Natürlich wird auch auf Hitler angespielt, dies geschieht jedoch nicht auf anerkennende oder verherrlichende Weise. Stattdessen gelingt es Kracht den Leser neugierig zu machen auf die Kapitel, die da noch folgen.

Bis zum nächsten Mittwoch (6. Juni) lesen wir Kaptel 5, 6 und 7. Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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