Wolfgang Herrndorf: Sand (lme)

Mai/2012, Nummer 36 im Buchclub

Erscheinungsdatum: 2012

Genre: Roman

Sprache: Deutsch

Format: Hardcover

1. Warum dieses Buch?

Gerade hat Herrndorf mit „Sand“ den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Ob dies aus Mitleid geschehen ist (Herrndorf ist an einem Gehirntumor erkrankt) oder ob es sich um echte Literatur handelt, das galt es herauszufinden.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Wer den Preis einer Buchmesse gewinnt, sollte im Gedächtnis bleiben.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

In der Wüste geht es hoch her. Hier wird gemordet, geliebt, verraten, unterstützt, geholfen, vernichtet und verwundet. Was am Ende bleibt bleibt offen.

4. Was hälst Du vom Plot?

So etwas habe ich noch nicht gelesen. Ich bin nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich keine Krimis lese, oder dass Herrndorf eine unglaubliche Phantasie besitzt, und sich Szenarien ausdenken kann, die so gut zueinander passen und dennoch so unwirklich sind, so dass sich das Buch flott und gut lesen lässt. Ich gehe davon aus, es liegt am Autor.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Der Erzähler stößt uns sogleich hinein in die Geschichte und damit auch in die Wüste, in der sich die folgenden Seiten alles abspielen wird. Der Einstieg gelingt und macht neugierig auf das, was noch kommen mag.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Ja, das Ende hat mir auch gut gefallen. Es beschreibt eine Art Sinnlosigkeit des Lebens und jeglichen Kampfes und passt in seiner surrealen Weise sehr gut zum übrigen Buch.

7. Zentrale Themen?

Verrat, Liebe, Täuschung, Gemeinschaft

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Hier sehe ich ein kleines Manko des Buches. Schnell wird man durch die unterschiedlichen Figuren verwirrt und kommt durcheinander, wer nun wer ist. Eine genauere Einführung wäre sinnvoll gewesen. Das ist allerdings nur ein kleiner Fauxpas.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Sehr gut. Beim Lesen wird man augenscheinlich mit-durstig und vollzieht die Qualen der Figuren nach.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Sprache und Stil des Autors haben gezeigt, dass er den Preis der Leipziger Buchmesse durchaus verdient hat. Er reißt den Leser mit sich – von der ersten Seite an!

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

Als Quintessenz blieben hier nur negative Erkenntnisse übrig, die man doch schnell wieder vergessen sollte.

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

Das frage ich mich wirklich. Womit kann man dieses Buch vergleichen? Bis jetzt ist mir nichts ähnliches eingefallen. Euch?

13. Wie ließ sich dan Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Ich habe ca. 2 Wochen gebraucht.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

Ein Hardcoverbuch in Deutschland kostet mittlerweile um die 20 Euro. Das ist ein stolzer Preis. Für dieses Buch war es in Ordnung, aber Fehlkäufe kann man sich so nicht mehr leisten.

15. Stärken des Buches?

Sprache und Thema

16. Schwächen des Buches?

Wenn dann anfängliche Beschreibung der Figuren.

17. Besonderheit des Buches?

Dass ich es mit keinem anderen Buch vergleichen kann, macht es besonders.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

Ich wüsste nicht, an wen ich es nicht weiterempfehlen könnte.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein. Dafür war mir die Szenerie zu speziell.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Nein.

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