Thomas Hettche: Die Liebe der Väter

(lme) Der Monat Mai verwöhnt uns mit herausragenden Büchern. Nach Véronique Olmis großartiger Familienstudie liegt nun Thomas Hettches „Die Liebe der Väter“ hinter uns. Ein eindrucksvolles und starkes Buch!

In diesem Roman geht es um eine Vaterfigur, die die Rechte an seinem Kind durch die Trennung zur Mutter verloren hat. Hettche beschreibt den juristischen Ernstfall. Was geschieht, wenn Mutter und Vater nicht verheiratet sind und die Mutter das gemeinsame Sorgerecht nicht in die Geburtsurkunde eintragen lässt. Wie muss sich ein Vater verhalten, wie kann er noch Vater sein, wenn er doch nicht offiziell der Vater des Kindes ist.

Dieses Buch ist eindrucksvoll, gerade weil es nur eine Perspektive wählt. Empfehlenswert für Mütter, Väter und Kinder. Und zudem noch sehr gut geschrieben.

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