Edward St Aubyn: At Last (lme)

April/2012, Nummer 35 im Buchclub

Erscheinungsdatum: 2011

Genre: Roman

Sprache: Englisch

Format: Hardcover

1. Warum dieses Buch?

Von Edward St Aubyn hatten wir schon „Mother’s Milk“ im Buchclub gelesen und waren natürlich gespannt auf den letzten Teil seiner Trilogie, der nun erschienen ist.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich habe von diesem Buch vieles erwartet: eine eindringliche Sprache, eine interessante Geschichte.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

Beschrieben wird eine Beerdigung und die Sicht des (erwachsenen) Sohnes auf dieses Zeremoniell. Immer wieder blendet der Erzähler zurück auf das Leben vor dem Tod der Mutter.

4. Was hälst Du vom Plot?

Gibt es einen Plot? Der scheint an mir vollkommen vorüber gegangen zu sein. Es passiert nichts und von Handlung in dem Sinne kann man nicht sprechen.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Der Beginn erinnert an Camus „Der Fremde“. Als Einstieg passt diese Szenerie, wir erkennen bald, dass es sich um eine Beerdigung handelt.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Nach dem Einstieg hat mir leider nichts mehr gefallen – weder der Mittelteil noch das Ende. Zwar löst sich alles am Ende irgendwie auf, jedoch mag der Funke zum Inhalt des Romans immer noch nicht überspringen. Man lässt das Buch hinter sich und ist froh, es weglegen zu können.

7. Zentrale Themen?

Familie, Leben, Geld und Freundschaften werden angeschnitten, aber nicht vertieft.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Die Charaktere bleiben im Buch stecken, sie sind nicht plastisch beschrieben. Soll man sich an alle Charaktere aus den ersten beiden Büchern der Trilogie erinnern? Was, wenn man diese nicht gelesen hat? Bis zum Ende schaffe ich es nicht, mich in die Personen einzufinden.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

In meinen Augen leider überhaupt nicht.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Die Sprache war in Ordnung, sein Stil ist sehr gehoben. Ich frage mich, ob das womöglich dazu beigetragen hat, dass die Geschichte nicht lebensecht wirkte.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

‚Never use a conditional tense when it comes to money‘

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit..

Vielleicht erinnert es mich ein bißchen an Arno Geigers „Es geht uns gut“, das aber weitaus besser ist.

13. Wie ließ sich dan Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Ich habe furchtbar lange gebraucht im Verhältnis dazu, wie wenig ich das Buch lesen wollte. Sicher hätte ich es weggelegt, hätten wir es nicht mit den Seitenspinnern gelesen.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

12 Euro ca. Es ist mir nichts wert und war rausgeschmissenes Geld.

15. Stärken des Buches?

16. Schwächen des Buches?

Alles.

17. Besonderheit des Buches?

Das Buch/ der Autor macht keinerlei Anstalten die Situation irgendwie zu erklären.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

Niemanden.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Sicher nicht.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Wenn du ein Buch aus einer Trilogie liest, dann lies die anderen beiden Bücher auch. Vielleicht hilft das.

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