Katarina Mazetti: Mein Leben als Pinguin

(lme) Mehr als einen Sommerschmöker haben wir uns von diesem, im List-Verlag erschienenen Buch, nicht erwartet. Es geht hier um eine Gruppenschiffsreise an die Antarktis. Beschrieben werden drei Hauptcharaktere, Wilma, Alba und Tomas, die alle aus ganz unterschiedlichen Gründen die Reise antreten. Die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel, eingeschoben werden Kapitel aus der Sicht anderer Reiseteilnehmer.

Zurückschrecken ließ uns das Vorwort, das darauf verwies, dass man das Buch entweder Wort für Wort oder querlesen könne (und dabei die „Abschweifungen“ weglassen müsse). Wieso, fragen wir uns, schreibt man diese dann überhaupt, wenn sie am Ende nicht einmal der Autorin lesenswert erscheinen.

Ansonsten ist das Buch nett. Die Gründe, warum die drei Protagonisten die Reise antreten sind sehr, sehr weit hergeholt. Auch durch die anderen Passagiere befinden sich so viele Schicksale auf einem Dampfer, dass wahrscheinlich sogar Hollywood vor der Verfilmung dieses Buches zurückschreckt. Das Buch ist nicht furchtbar, man muss es einfach mit Humor lesen…

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