Angela Carter: Wise Children (as)

Februar/2012, Nummer 33 im Buchclub

Erscheinungsdatum: 1991

Genre: Roman

Sprache: englisch

Format: Taschenbuch

1. Warum dieses Buch?

Um eine neue britische Autorin mit Humor zu entdecken.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Unterhaltsam, witzig und sprachlich amüsant zu sein.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

Dora, eine der zwei Chance-Zwillingsschwestern lässt am Morgen ihres 75. Geburtstages ihr Leben Revue passieren, das ganz unter dem Motto „What a joy it is to dance and sing!“ stand. Von der Nichtanerkennung ihres berühmten Vaters bis zu den Ereignissen an dessen 100. Geburtstag spannt sich ein von Theater, Show-Biz, Tanz und Familie bewegtes Leben auf.

4. Was hälst Du vom Plot?

Gut. Eine Rahmenhandlung umspannt die Lebenserzählung, die nie langweilig wird.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Gut. Wir fallen direkt in den Erzählstil von Dora. Ich musste mich erst etwas orientieren, aber man gewöhnt sich schnell.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Ein bisschen „Over the top“. Weniger Ereignisse hätten es auch getan. Das riesige Augenzwinkern der Autorin, dass diese ganze verrückte Geschichte wirklich nur ein erfundenes Stück ist, war mir ein wenig zu überdreht. Sehr guter letzter Satz!

7. Zentrale Themen?

Familie, Anerkennung durch die Eltern, Theater, Tanz und die Freuden des Lebens.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Durch die Augen Doras entdecken wir ein Sammelsurium an komischen und stark gezeichneten Charakteren, durch die die Welt des Romans geschaffen wird.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Eine kunterbunte Welt, die von Ihren Charakteren und dem Erzählstil lebt.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Prägend für das Buch, ein bunter, assoziativ springender stream of consciousness, ohne den der Roman nicht funktioniert.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

„Hope for the best, expect the worst.“

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

Einer Tradition englischer Kinder-und Jugendliteratur die die Grenzen zur „Erwachsenen“-literatur verwischt. Man denke z.B. an Joan Aiken oder J.K. Rowling. Dies ist hier umgedreht. Ein Buch für die Erwachsenen mit Einflüssen von Kindergeschichten.

13. Wie ließ sich dan Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Ich habe drei Wochen gebraucht. Wenn man sich einmal eingelesen hat, liest es sich sehr gut.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

Um die 10 Euro, das ist in Ordnung.

15. Stärken des Buches?

Der Stil und die Charaktere, die man lieb gewinnt, wie Grandma Chance und Onkel Peregrine. Das Buch verbreitet gute Laune.

16. Schwächen des Buches?

Es bleibt wenig, wenn der Buchdeckel geschlossen ist.

17. Besonderheit des Buches?

Siehe Intertextualitäten.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

An Kind gebliebene Leser, die gerne gut unterhalten werden möchten.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Nicht wirklich, aber es hat mich gut unterhalten.

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