Benedict Wells: Fast genial Kapitel 6,7 und 8

(lme) Die Geschichte um Francis nimmt seinen Gang. In den vergangen drei Kapiteln ist, wenn man es genau nimmt, nichts Wichtiges passiert. (In zwei Sätzen wird angesprochen, dass Francis mit dem Vergewaltiger seiner Angebeteten konfrontiert wird und – nichts tut. Fast schon traurig diese Szene, da nicht einmal die Gefühle unseres „Helden“ hier nachverfolgt werden)

Erst auf den letzten Seiten des 8. Kapitels kommt es zu einer theatralischen Wendung. Francis‘ Stiefvater betritt die Bühne, gemeinsam mit Francis‘ Halbbruder. Die beiden wollen die Mutter im Krankenhaus besuchen – und eben als Francis mit seinem Halbbruder das Zimmer der Mutter betritt, findet er sie ohnmächtig nach einem Suizidversuch.

Wie genau es Francis damit geht bleibt vorerst unklar, aber es wird ab nun spannender, das verspricht der Autor, in dem er den ersten großen Abschnitt des Buches mit dem Abschiedsbrief der Mutter enden lässt, in dem sie ihm sagt, wer sein Vater ist. Dies behalten Francis und Autor aber noch für sich.

Wir sind nun mal wirklich gespannt wie es weitergeht. Vielleicht erwarten wir auch zu viele Gefühle von einem achtzehnjährigen Jungen? Was meint ihr?

Bis nächsten Montag wollen wir uns die Kapitel 1,2 und 3 des Abschnitts „New York“ vornehmen. In unserer Ausgabe ist dies bis S. 94. Viel Spaß beim Lesen und wir sind gespannt, was ihr über „Fast genial“ denkt!

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Eine Antwort zu “Benedict Wells: Fast genial Kapitel 6,7 und 8

  1. In diesen Kapiteln haben mich folgende Sachen gestört: Die simple Eminem Parallel. Ich finde diese etwas zwanghaften Bezüge zu aktuellen Prominenten Persönlichkeiten und Sendungen (Simpsons, Malcom mittendrin) überflüssig und zu breit getreten.
    Die High School Szenen wirken mir, als hätte unser Autor zuviele „Scary Movies“ o.ä. gesehen. Mir erscheinen die Beschreibungen genau wie etwas, was man in schlechten Hollywood Streifen sehen würde.

    Ich schließe mich LME an, dass mir die Schlüssigkeit der Gefühle des Protagonisten fehlen. Seine überfahrene Katze bringt uns nicht viel mehr, als einen kurzen Rückblick und einen „Wisch über die Augen“. Und weshalb erzählt er Anne-May nicht davon?

    Gefallen hat mir an diesen Kapiteln, dass es scheint, als würde sich Francis eine Frau suchen, die seiner Mutter ähnelt. Schließlich hatte Anne-May in ihrem jungen Alter bereits viele Liebhaber. Lebensecht und nachvollziehbar, dass sich Francis gerade zu einem emotional geschädigten Mädchen hingezogen fühlen sollte.

    Das Motiv der Armee-Verpflichtungen finde ich ebenfalls interessant, sowie die Rätselhaftigkeit des Tods von Anne-Mays Bruder.
    Außerdem lernen wir doch etwas über Francis‘ Gefühlswelt. Nämlich in Bezug auf seine Angst beim Ringen und dass er glaubt, sein bisheriges Potential schlecht ausgenutzt zu haben.

    Bringt New York die Wende in dem Roman?

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