Arno Geiger: Alles über Sally (as)

Dezember/2011, Nummer 31 im Buchclub

Erscheinungsdatum: 2011

Genre: Roman

Sprache: Deutsch

Format: Taschenbuch

1. Warum dieses Buch?

Arno Geiger hatte mich schon durch seinen Roman „Es geht uns gut“ mit dem er auch den Deutschen Buchpreis gewann, aufmerksam gemacht und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen Autoren. Und „Alles über Sally“ hört sich nach einer guten Geschichte für jedermann an.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ein gutes, unterhaltsames Buch über eine Frau von heute. Um es gleich vorwegzunehmen – diese Erwartungen wurden weit übertroffen.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

Sally und ihr Mann Alfred verbringen als eingerostetes Ehepaar in England ihren Urlaub, als sie ein Einbruch in ihrem Zuhause bei Wien zur Rückkehr zwingt. Dieses Ereigniss verstärkt das Auseinanderdriften der Ehepartner. Während Alfred dadurch psychisch paralysiert wird, merkt Sally, dass Sie noch immer einen Lebenshunger hat.

4. Was hälst Du vom Plot?

Sehr gut. Eine Geschichte aus der Vorstadt, die ohne grosse Dramatik spannend und überzeugend die Geschichte einer Liebe, einer Beziehung und einer Frau erzählt.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Wunderbar. Wir fassen  sogleich die unterschiedlichen Charaktere von Sally und  Alfred. Ich sage nur: der Stützstrumpf.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Absolut. Die Wogen beruhigen sich und wir begreifen etwas mehr.

7. Zentrale Themen?

Liebe, Beziehung und Ehe, die Geschichte nach dem „Happy End“ und wenn die Kinder erwachsen sind.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Glaubwürdig und lebensnah. Wir haben wirklich das Gefühl, Sally und Alfred zu kennen.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Es ist das echte Leben heute.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Unaufdringlich, klar und treffsicher. Interessantes Ineinanderschieben von einer allwissenden Erzählweise und inneren Monologs. Klug gewählte Symbole.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

Es ist zu dicht, um etwas Einzelnes herauszugreifen.

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

Für mich schwierig, mit etwas anderem zu vergleichen. Von der Lebensnähe der Charaktere vielleicht „Die Korrekturen“ von Jonathan Franzen, stilistisch aber moderner und komplexer.

13. Wie ließ sich dan Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Es lässt sich sehr gut lesen. Ich habe drei Wochen gebraucht.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

Es hat ca. 13 Euro gekostet, ich hätte auch mehr gezahlt.

15. Stärken des Buches?

Charaktere, Stil und Handlung.

16. Schwächen des Buches?

Keine.

17. Besonderheit des Buches?

So lebensecht zu sein.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

An alle die lesen, um etwas über das Leben zu lernen.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Ja.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Ich denke schon.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Ja. Ich glaube einiges mehr über Beziehungen in ihrer Dauer verstanden zu haben.

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