Montessori für Selberdenker

(lme) So liebe Eltern, habt gut Acht, Heidi Maier-Hauser hat euch etwas mitgebracht. Und zwar handelt es sich bei ihrem Buch „…dass wir unser Bestes geben“ Erziehen nach Montessori um eine bunte Mischung aus abschreckenden und ansteckenden Geschichten aus Familien, die die Autorin entweder im Kindergarten oder in Eltern- bzw. Erziehungsseminaren kennengelernt hat.

Mit erhobenen Finger tadelt sie da all jene, die ihren Kindern alles abnehmen und die Probleme der Kinder zu Eigenen machen und erklärt sich aber auch gegen solche, die ihren Kindern keinerlei Grenzen setzen. Im Prinzip hat man aber schon nach der Kapitelüberschrift genug theoretische Grundlage um die einzelnen Geschichten im Sinne der Autorin verstehen zu können. Beispiel: Kapitel 3. Das Ungefähre meiden. Es geht darum, sich selbst ernst zu nehmen, sich selbst zu glauben und zu meinen was man sagt. – Wie sinvoll.

Fraglich bleibt bei diesem Buch: Wo genau steckt hier Maria Montessori und inwieweit bezieht sich Heidi Maier-Hauser in ihrer Pädagogik auf sie.

Eltern, die gerne erfahren wollen, wie sich andere Eltern so anstellen, sei dieses Buch nahegelegt. Alle anderen greifen besser zu „Kindheit. Eine pädagogische Einführung“ von Klaudia Schultheis und Franz-Michael Konrad.

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