Thomas Klupp: Paradiso

(lme) Braucht die Welt noch einen Poproman? Wahrscheinlich nicht, müssen sich auch Thomas Klupp und sein Lektorat gedacht haben und nannten dies einen literarischen Roadtrip. Das ist es auch (es geht im entferntesten Sinne um eine Reise – von Berlin nach München und zu den eigenen Wurzeln), aber es ist eben auch ein Poproman der ursprünglichen Art. Mit nichts Neuem kann Klupp aufwarten, so muss er sich an die alten Themen von Sex, Drogen und Freundschaften halten. Die Trips, die der Protagonist dabei erfährt, scheinen dann doch recht fiktiv, obwohl das Genre ‚Popliteratur‘ dem ja gerade entgegensteuern wollte. Eine Empfehlung höchstens für diejenigen, denen ein schnelles Buch ohne Sinn und Eigensinn noch in der Sammlung fehlt.

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