David Chotjewitz: Das Abenteuer des Denkens

(lme) Dieser bereits 1996 erschienene Roman über Albert Einstein bringt uns die Persönlichkeit des einzigartigen Wissenschaftlers näher. Doch der Leser wird nicht nur über das Privatleben des Physikers unterrichtet, sondern auch die physikalischen Theorien werden mit einfachen Worten für den Laien erklärt.

Dies ist eines der Bücher, die man zwar schnell liest, die aber trotzdem Sachbuch sind und einiges an Gesprächsstoff bieten. Gerade für die weniger naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen könnte dieser Roman die Möglichkeit bieten, sich mit einer der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen und darüber einen Zugang zu diesem Feld zu gewinnen.

Es bleibt allerdings die Frage bestehen, inwiefern der Autor Chotjewitz gerade die Gespräche und Gefühle seines Protagonisten belegen kann, oder ob diese rein erfunden sind. Die Belege werden hier nicht geliefert, aber dieses Anspruches verweigert Chotjewitz sich auch, wie der Untertitel „Roman über Albert Einstein“ nahelegt.

Dennoch: Dieses Buch ist zu empfehlen. Physiker werden womöglich die Passagen zur Erklärung der Relativitätstheorie überspringen, da sie recht laiengerecht beschrieben werden. Der Roman macht aber auch Lust wieder einmal mehr Biographien zu lesen und sich mit den Lebensweisheiten anderer Menschen auseinander zu setzen.

The Man Booker Prize Longlist 2014

(lme) Heute war es endlich wieder so weit. Wir stellen fest, dass der Herbst, zumindest der literarische Herbst, nicht mehr weit entfernt liegt. Die erste Longlist ist heute erschienen. Die sechs Juroren des Man Booker Prize 2014 haben sich entschieden und dreizehn Favoriten nominiert.

Zum ersten Mal stand die Booker Prize List nicht nur englischen und Commonwealth Buechern offen, sondern auch Autoren der USA. Durch die Literaturwelt ging mit dieser Entscheidung ein großes Raunen, befuechtete man doch eine Ueberschwemmung des Preises durch amerikanische Literatur. Nun sind es nur gut 1/3 der nominierten Autoren, die aus den USA kommen.

Die diesjaehrigen Nominierten sind:

To Rise Again at a Decent Hour, Joshua Ferris (Viking)
The Narrow Road to the Deep North, Richard Flanagan (Chatto & Windus)
We Are All Completely Beside Ourselves, Karen Joy Fowler (Serpent’s Tail)
The Blazing World, Siri Hustvedt (Sceptre)
J,  Howard Jacobson (Jonathan Cape)
The Wake, Paul Kingsnorth (Unbound)
The Bone Clocks, David Mitchell (Sceptre)
The Lives of Others, Neel Mukherjee (Chatto & Windus)
Us, David Nicholls (Hodder & Stoughton)
The Dog, Joseph O’Neill (Fourth Estate)
Orfeo, Richard Powers (Atlantic Books)
How to be Both, Ali Smith (Hamish Hamilton)
History of the Rain, Niall Williams (Bloomsbury)

Howard Jacobson und Ali Smith standen auf vielen Wettlisten in Literaturforen. Jacobson, der den Booker Prize bereits 2010 gewonnen hat, gehoert mit dazu, genauso wie der bisher noch nicht erschienene neue Roman des Erfolgsautors David Nicholls. Dass weder Will Self noch die Pulitzerpreistraegerin Donna Tartt einen Platz auf der Longlist fanden, erstaunte die literarische Welt.
Wir sind gespannt auf welche Titel die Shortlist sich reduzieren wird, wenn sie am 9. September erscheint.
Ein weiterer Termin fuer den Kalender ist natuerlich die Bekanntgabe der Longlist fuer den Deutschen Buchpreis am 13. August um 11 Uhr.

 

Norbert Zähringer: Bis zum Ende der Welt

(lme) Von Nobert Zähringer hatte ich bereits einige Bücher gelesen, so dass ich mich auf diesen 2012 erschienenen Roman freute. Der Autor beschreibt die Geschichte einer jungen Ukrainerin und eines älteren Deutschen, die die Liebe zu den Sternen verbindet. Anna soll Laska, der nur noch ein halbes Jahr zu leben hat, bei seinem Sterben begleiten. zaehringer

Leider schafft es Zähringer auf keiner Seite des Buches mich als Leser anzusprechen. Er versucht mindestens zwei Plots miteinander zu verbinden, die überhaupt nicht zueinander wollen. Da erzählt er auf der einen Seite die Geschichte Annas, dann die Geschichte Laskas und dann auch noch die eines portugiesischen Polizisten, die sich, vollkommen willkürlich zusammengeschrieben, gegen Ende des Buches treffen. Das passt von Vorne bis Hinten nicht.

 

Donna Tartt: The Goldfinch (lme)

goldfinchMai 2014, Nummer 55 im Buchclub

 

Erscheinungsdatum: 2014

Genre: Roman

Sprache: Englisch

Format: Hardcover

 

1. Warum dieses Buch?

Sicherlich habe ich das Buch wegen seines Covers so lange missachtet. Auch hatte ich Angst, dass es eine langweilige Abhandlung über ein uraltes Meisterwerk sein könnte. Als Tartt dann aber den Pulitzerpreis gewann, konnte auch ich nicht mehr widerstehen, so dass wir haben The Goldfinch für die Seitenspinner im Mai ausgesucht haben.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich war immer noch nicht sicher, was ich davon halten sollte und habe mir erstmal nicht viele Hoffnungen gemacht, dass ich das Buch mögen würde.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

Dieses über 700 Seiten lange Buch zusammenzufassen, ohne dabei etwas vom Plot preiszugeben, ist schwer. Hier geht es um die Geschichte von Theodore Decker, der im Alter von 13 Jahren einen schweren Schicksalsschlag erfährt. Von da an ist seine Lebensgeschichte eng verbunden mit der des Gemäldes „The Goldfinch“ von Carel Fabritius. Werk und Hauptfigur reisen durch die Welt, können nicht mit- aber auch nicht mehr ohne einander, so scheint es.

4. Was hältst Du vom Plot?

Tartt schafft es hier eine Geschichte zu spinnen, die so gut durchdacht und so schlüssig ist, dass man nicht mehr aufhören kann, zu lesen.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Der Einstieg war gleich sehr spannend und schon hier steht fest, dass dies ein spannendes Buch werden wird.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Ja, das Ende passt genau zum Rest des Buches. Der Erzähler wendet sich mit einem Fazit an den Leser und lässt ihn nicht einfach zurück. Ein fast märchenhaftes Ende in diesem Sinne.

7. Zentrale Themen?

Familie, Freundschaft, Ich-Sein, Ichfindung.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Alle Charaktere sind so plastisch beschrieben, dass ich mich gar nicht für einen Lieblingscharakter entscheiden konnte.  Auch wenn ich nicht alle sympathisch fand, so habe ich mich doch in alle hineinversetzen können.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Das ist Donna Tartt sehr gut gelungen. Auch wenn die Story selber völlig abwegig ist, so zweifelte ich während des Lesens nicht einen Moment an der Welt, die Tartt hier aufgebaut hat.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Die Sprache ist nicht besonders, der Stil passt zum Buch. Es lässt sich schnell lesen, literarisch ist es nicht unbedingt wertvoll.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

„Sometimes we want what we want even if it’s going to kill us. We can’t escape who we are.“

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

Ich habe mich manchmal an den Schatten des Windes von C.R.Zafon erinnert gefühlt. Tartt erwähnt auch viel Tolstoi und hat mich auf ihn als einen meiner nächsten Autoren neugierig gemacht.

13. Wie ließ sich das Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Obwohl das Buch so dick war, habe ich es schnell lesen können. Leider ist es recht schwer und passt nicht in jede Handtasche, auch für das abendliche Lesen im Bett war es nicht besonders gut geeignet. Das ist mal wirklich ein Buch, dass man sich als ebook hätte kaufen sollen.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

£10. Jetzt wo ich es gelesen habe, weiss ich, dass ich auch 20£ dafür ausgegeben hätte.

15. Stärken des Buches?

Der Plot

16. Schwächen des Buches?

Im Nachhinein muss man sagen, dass die Hauptfigur Theo einige Entscheidungen trifft, die man selber so in seinem Leben niemals getroffen hätte. Dennoch, vielleicht ist es ja gerade das, was das Buch spannend macht. Öffnet doch Literatur immer die Möglichkeit neue Erfahrungen durch die Augen eines anderen zu machen.

17. Besonderheit des Buches?

Dass The Goldfinch den Pulitzerpreis gewonnen hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen, da ich es literarisch eben nicht besonders aufregend fand.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

An Menschen, die gerne Kriminalromane lesen und vor allem gerne lesen. Man braucht schon ein bisschen Gewohnheit im Lesen um ein so dickes Buch anzugehen, meine ich.

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Nein

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Nein

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Ich werde mich mal an Tolstoi machen müssen!

Helga Beyersdörfer: Die Nachmittagskinder

(lme) nachmittagskinder1„So liest man heute“ steht am unteren Ende des Buchrückens, und damit bringt der Knaur Verlag, in dem „Die Nachmittagskinder“ der Autorin Helga Beyersdörfer erschienen ist, den Inhalt dieses Romans auf den Punkt.

Erzählt, wie die „Schiffsmeldungen“ von Annie Proulx, wird hier die Geschichte der Bewohner einer Hauses. Zu Beginn des Romans leben sie ihre unterschiedlichen Leben. Jeder geht auf seine Weise dem anderen aus dem Weg. Erst als die neunzehnjährige Jolande im Souterrain des Hauses ein Büro für bezahlte Dienstleistungen aufmacht, kommen sich die Mieter und Eigentümer näher. Bald schon wird aus den Nachbarn eine Gemeinschaft.

Das Buch ist meines Erachtens eher für Jugendliche geeignet, die sich noch besser in die Hauptfigur, die mitten in den Abiprüfungen steckt und oft mit ihrer Mutter aneinander gerät, hinein versetzen können. Besonders ist dennoch der Stil, den die Autorin für ihren Roman wählt. Er erinnert an den Film „Amélie“, da Beyersdörfer Sätze wie diesen schreibt: „An dieser Stelle verlassen wir taktvoll das traurige alte Paar.“  Der Erzähler spricht den Leser direkt an und scheint seinen Blicken durchs Haus zu folgen. Wie mit der Kamera (Beyersdörfer arbeitet auch fürs Fernsehen) wechselt hier immer wieder die Szenerie.

Fazit: Eine gelungene Ferienlektüre für Jedermann. Ausserhalb der Ferien eher ein Jugendbuch.

Christopher Morley: The Haunted Bookshop

(lme) Dieser etwas altertümliche, da bereits 1919 erschienene, Kriminalroman erinnert mich stark an „Der Schatten des Windes“ von Zafon. Auch hier geht es um ein Buch, nach dem von allen Seiten gesucht wird, und hinter dem am Ende ein ganz un-literarisches Motiv steckt.

Dies ist eine nette Geschichte, die sich schnell lesen lässt und sicherlich ein gutes Geschenkbuch abgibt. Nichts weltbewegendes, nichts Neues und trotzdem gut geschrieben und spannend erzählt. Morley

Eugene McCabe: Schwestern


Schwestern
(lme) Die in der deutschen Übersetzung im Steidl Verlag erschienene Novelle „Schwestern“ des Iren McCabe behandelt das Schicksal zweier ungleicher Schwestern, die in den 1950er Jahren aufwachsen. Beide sind recht unterschiedlich, die eine wird zur vergebungsoffenen Nonne, die andere alleinerziehende Arbeiterin, die ihrer Tochter Vater und Mutter sein muss.

Die Geschichte der beiden kreuzt im Erwachsenenalter wieder, als Carmel aus dem Kloster flieht und bei ihrer Schwester Tricia einzieht. Die unterschiedlichen Ansichten der beiden prallen aufeinander und dennoch bleibt bis zur letzten Seite des Werkes klar, dass sie als Schwestern für immer verbunden sind. Kein Meisterwerk, aber ein gutes Buch.

Erich Hackl: Abschied von Sidonie

(lme) Mit „Abschied von Sidonie“ legte Erich Hackl bereits 1989 eine Erzählung vor, die tief unter die Haut geht und die auch heute noch aktuell und wichtig ist. Das ist wohl auch mit der Grund, warum der Diogenes Verlag sich entschieden hat, das Werk noch einmal neu und in einer wunderschönen kleinen Ausgabe aufzulegen. Sidonie

Hackl beschreibt in dieser Erzählung das Schicksal eines Mädchens, dass von seiner Mutter, die zum fahrenden Volk gehört, ausgesetzt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von einer Bauernfamilie in der Nähe von Steyr aufgenommen wird. Sie lebt mit ihren Zieheltern, deren Sohn und einem weiteren (österreichischen) Ziehkind in dem kleinen Dorf und ist, auch wenn mit ihrer dunklen Haut und den dunklen Haaren anders aussieht, als die anderen Dorfbewohner im Dorf beliebt – bis es zum politischen  Wechsel kommt. Für Sidonie und ihre Eltern beginnt der Kampf um ihr Bleiberecht und plötzlich bekommen alle (Lehrer, Sozialarbeiter und Bürgermeister) Angst. Wie die Geschichte für Sidonie ausgeht, kann man sich denken.

Dies ist eines der besten Bücher, das ist seit langem gelesen habe, weil Erich Hakl zum einen den Weg des Mädchens trotz der Kürze des Textes mit Gefühl und in der Lebenswelt des Dorfes erzählt. Zum anderen fügt er am Ende der eigentlichen Lebensgeschichte eine kleine Abhandlung ein, in der er dem Leser ein „Was wäre wenn“ vor Augen führt. Der letzte Satz dieser Erzählung ist so wichtig, dass ich das Buch wirklich jedem aufdrängen möchte: „Und doch besteht einer, der es wissen muss und Joschi Adlersberg heisst, darauf, dass sich auch das nicht zu Erwartende zugetragen hat, nicht in Letten, sondern 160 Kilometer weiter südlich, ind er Steiermark, in einer Ortschaft namens Pölfing-Brunn, das Kind heißt nicht Sidonie, sondern Margit und lebt heute noch, eine Frau von 55 Jahren, und kein Buch muss an ihr Schicksal erinnern, weil zur rechten Zeit Menschen ihrer gedachten.“ Danke Erich Hackl!

Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums

(lme) Ich lese nicht gerne Autobiographien – seien wir mal ehrlich, die meisten Leute haben nichts zu sagen und nichts wichtiges erlebt, oder sie können nicht gut schreiben. Urs Widmer hat mich in seiner „Reise an den Rand des Universums“ eines besseren belehrt.

Was hat er erlebt? Man kann sagen: Nichts besonderes. Weltgeschichte hat er in seinem Leben nicht geschrieben. Und trotzdem – hier hat einer sein Leben gelebt. Hier hat einer etwas für widmersich erlebt und viele Erfahrungen gesammelt, die vielleicht nicht für die Welt von Bedeutung waren, aber für ihn. Er hat viel gesehen, viele Freundschaften geschlossen, durch seine Familie eine ganz besondere Art von Kindheit gehabt, er hat Frauen kennengelernt und wieder aus den Augen verloren und er beschreibt auch, wie er ans Schreiben kam.

Als Urs Widmer diese Autobiographie 2013 beendet, kennt er wohl schon mehr Details über sein Schicksal, als seine Leser und Leserinnen. Auch deshalb ist dies ein so wichtiges und rundum lesenswertes Buch, das wunderbare Anekdoten aber auch viele Lebensweisheiten bereithält.

Lest! Los, lest!

John Williams: Stoner (lme)

April 2014, Nummer 54 im Buchclub

Stoner

Erscheinungsdatum: 1965

Genre: Roman

Sprache: Englisch

Format: Taschenbuch

 

 

 

1. Warum dieses Buch?

Lange Zeit war dieses Buch vergessen und erlebt nun seit einigen Jahren einen derartigen Hype, dass auch wir es bei den Seitenspinnern besprechen wollten.

2. Welche Erwartungen hattest Du an das Buch?

Ich hoffte eine mitreißende Geschichte in Händen zu halten, ist dies doch „the best book you’ve never read“, wie es im Klappentext heißt.

3. Deine persönliche Kurzzusammenfassung…

William Stoner hatte eigentlich eine ganz andere Zukunft vor sich, bis er durch verschiedene Zufälle geleitet, sein erstes Seminar in Englischer Literaturgeschichte besuchte. Hier blieb er hängen und wurde vom eifrigen Studenten zum belesenen Professor. Wie William Stoners Leben, beruflich und privat, verläuft, das schildert Williams in seinem Roman.

4. Was hältst Du vom Plot?

Die Geschichte ist wunderbar erzählt und ich muss sagen, dass es wirklich ein sehr gutes Buch ist. John Williams ist ein Meister des Erzählens, er schafft es, die Welt um Stoner so zu beschreiben, dass der Leser Teil wird. Immer mehr möchte man über den komischen Kauz erfahren, möchte wissen, wohin ihn sein Leben führt.

5. Wie bewertest Du den Beginn des Buches, den Einstieg in die Geschichte?

Im ersten Absatz nimmt der Autor eigentlich die ganze Geschichte vorweg. Die große Kunst liegt darin, dass er die wenigen Sätze, mit denen Stoners Leben beschrieben werden kann, auf den nächsten 200 Seiten so mit Leben füllt, dass uns der „Held“ des Romans zum Vertrauten wird.

6. Hat Dir das Ende gefallen?

Ja, das Ende ist unerwartet, aber wiederum sehr gut beschrieben.

7. Zentrale Themen?

Entfaltung, Beziehung, Arbeit, Kollegen und das Leben an sich.

8. Wie sind die Charaktere beschrieben?

Williams hat das Talent, die Charaktere seines Romans so glaubwürdig und nachvollziehbar zu beschreiben, dass es große Freude bereitet, als Leser ihr Vertrauter zu werden.

9. Wie ist dem Autor die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, gelungen?

Wie schon gesagt: Hierin liegt die größte Stärke dieses Romans. Williams erzählt in „Stoner“ von einer Welt, die schnell zur eigenen wird.

10. Wie hat Dir die Sprache des Autors gefallen? Sein Stil?

Die Sprache ist passend für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. Heute ist sie nicht mehr ganz zeitgemäß, aber hier wird ja auch keine Geschichte aus dem Jahr 2014 erzählt, sondern eine die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts spielt.

11. Dein Lieblingszitat/ die Quintessenz des Buches?

Bleibe wer du bist.

12. Intertextualitäten des Buches? Man kann es vergleichen mit…

 

13. Wie ließ sich das Buch lesen?/ Wie lange hast Du gebraucht?

Das Buch ließ sich wunderbar lesen und verbreitet große Lust am und aufs Lesen.

14. Wie viel hat Dich das Buch gekostet, was ist es Dir wert?

ca. 6 £.

15. Stärken des Buches?

Das Buch ist insgesamt ein starkes Buch!

16. Schwächen des Buches?

Dass es irgendwann endet.

17. Besonderheit des Buches?

Besonders an diesem Buch ist, dass es ein Werk von literarischer Qualität ist, dass trotzdem unglaublich lesenswert ist. Ein Buch, dass man gerne weiterempfiehlt.

18. An wen wirst Du das Buch weiterempfehlen?

An jeden!

19. Ein neues Lieblingsbuch?

Ja.

20. Aufnahme in die Liste der Besten?

Vielleicht. Darüber muss ich noch etwas nachdenken.

21. Hast Du etwas Neues gelernt, hat Dich das Buch verändert?

Es hat meinen Lesehunger wieder entfacht.